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Île de Ré

Die weiße Insel an der Westküste Frankreichs

D

ie Île de Ré ist die viertgrößte Insel Frankreichs und befindet sich an der Westküste Frankreichs vor La Rochelle gelegen und über eine 2,9 Kilometer lange Brücke mit dem Festland verbunden. Wegen der unverwechselbaren Farbe ihrer Häuser (weiß!), den weißen Sandstränden und weil irgendwie alles sehr viel heller wirkt aufgrund ihrer starken Sonneneinstrahlung hat sie den Beinamen „Ré la blanche“ erhalten.

Die Insel ist tatsächlich ein perfektes Urlaubsziel das ganze Jahr über aufgrund ihrer geografischen Lage im atlantischen Ozean in der Nähe des warmen Golfstroms, mit ihrem mediterranen Klima und hat mich sehr stark an Sylt erinnert. Wunderbare Sandstrände, Dünen, von der Größe her ähnlich (26 Kilometer lang und bis zu 5 Kilometer breit) verbunden mit einem leicht mondänen Charme kann man durchaus Ähnlichkeiten feststellen.

Die Île de Ré war schon in der Altsteinzeit von Menschen bewohnt, im XVII. Jahrhundert errichtete Vauban die Befestigungsanlagen der Insel, um sie gegen die Engländer verteidigen zu können. Dieses Erbe steht heute unter Denkmalschutz und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.Natur.

Sehenswürdigkeiten auf der Île de Ré

Anreise und Unterkunft

Der nächst gelegene Flughafen ist La Rochelle und von Deutschland aus zwar nicht direkt, aber mit einem Zwischenstopp (meist in Paris) gut zu erreichen. Am Flughafen könnt ihr euch entweder einen Mietwagen leihen und mit der Buslinie 3 von La Rochelle über die bereits oben erwähnte 2,9 Kilometer lange Brücke auf die Insel gelangen. Für die Brükce faällt eine Maut an für PKWs und auch für Motorradfahrer. Die Kosten liegen bei 3,00 EUR (Motorrad) und zwischen 8,00-16,00 EUR für PKWs und Busse oder Wohnmobile.

Wir sind auf die Île de Ré mit dem Wohnmobil gefahren und haben dann, auf dem Campingplatz angekommen, das Womo für unseren Aufenthalt stehen lassen. Die Straßen sind eng und einfach nicht auf viel Verkehr, geschweige denn große Wohnmobile ausgelegt, und das ist auch gut so, denn gerade diese engen verwinkelten Gassen machen den Charme der Insel aus.

Sehenswürdigkeiten auf der Île de Ré

Die Île de Ré ist nur 26 Kilometer lang und bis zu 5 Kilometer breit, es bietet sich also in jedem Fall an, die Insel mit dem Fahrrad zu erkunden – ein Erlebnis für alle Sinne! Man sagt, dass die Île de Ré eine Île de Blanche, eine weiße Insel, ist und das Gefühl stellt sich bei uns auch ganz schnell ein. Der Westen der Insel von Salz überzogen, dem „weißen Gold“. Dieses setzt sich in großen Wasserbecken an der Oberfläche ab und ist auf der Insel an vielen Stellen zu sehen. Die Häuser sind in erster Linie weiß und der einzige Farbtupfer ist meist der grüne Fensterladen. Fast geblendet ist man an den Sandstränden, die sind – natürlich – auch weiß. Selbst der Oleander soll hier weißer blühen als anderswo, aber ob das so stimmt, kann ich ehrlich gesagt nicht wirklich beurteilen … Er war in jedem Fall oft weiß 😉

Wir erkunden die Insel in jedem Fall mit dem Fahrrad und fahren einmal von Süd nach Nord. Das sind nur 5 Kilometer und du findest überall Fahrradwege. Es ist ein Traum, sich diese mediterrane Brise um die Nase wehen zu lassen, du hörst die Möwen und siehst in der Ferne das Meer. Ein Traum!!

Unser Weg führt uns nach Saint-Martin-de-Ré, das größte Dorf auf der Île mit einem kleinen Hafen, Cafés, kleinen Restaurants und verwinkelten Gassen. Wir stellen die Fahrräder ab und schauen uns zu Fuß in Saint-Martin-de-Ré um.

Sehenswürdigkeiten auf der Île de Ré

Torbogen Saint-Martin-de-Ré

Die historische Hauptstadt der Île de Ré ist ein Dorf mit wirklich unvergleichlichem maritimem Charme. In den kleinen Gässchen findet man neben den Cafés und Restaurants auch z.B. die Vinaterie (in Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert), das Hôtel de Clerjotte im Renaissance-Stil oder auch die Zitadelle, von der aus einst die Gefangenen in ihre Straflager aufbrechen mussten.

Unbedingt anschauen solltet ihr euch auch den Hafen, der schon im Mittelalter als Stadtkern mit Handwerkern, Verkäufern und Händlern bevölkert war, die Wein und Salz exportieren und Getreide und Holz importieren.

Zwischen 1681 und 1685 wurden die Befestigungsanlagen und die Zitadelle vom berühmtesten Baumeisters Ludwigs XIV. – Marschall Vauban – errichtet und dabei gleichzeit der Hafen und die Meeresfront ausgebaut, da in der Vergangenheit die Ile bereits belagert wurde.

Einen Besuch wert ist zudem das Ernest-Cognacq-Museum, das einen Überblick über die historischen Höhepunkte zeigt, die die Identität der Insel geprägt haben.

Vom Kirchturm Clocher Observatoire habt ihr einen einzigartigen Panoramablick auf die Stadt.

Sehenswürdigkeiten auf der Île de Ré
Sehenswürdigkeiten auf der Île de Ré
Sehenswürdigkeiten auf der Île de Ré
Sehenswürdigkeiten auf der Île de Ré
Sehenswürdigkeiten auf der Île de Ré
Sehenswürdigkeiten auf der Île de Ré
Sehenswürdigkeiten auf der Île de Ré
Sehenswürdigkeiten auf der Île de Ré

Unsere Unterkunft

Unsere Unterkunft befand sich im Süden der Insel, in Le Bois-Plage-en-Ré, einer der ältesten Badeorte der Insel, ein entzückendes Dorf. Im Ortskern findet du zahlreiche Geschäfte und einen täglich statfinden Markt in der Hauptsaison. Die Strände sind wunderschön, 6 km lange traumhafte Sandstrände, die mit dem Label „Pavillon Bleu“ ausgezeichnet sind. Hinter den Dünen verbirgt sich ein weitläufiges Waldgebiet, wunderbar geeignet für lange Wanderungen. Trotz Hauptsaison im August war es nicht komplett überfüllt und man findet immer ein Plätzchen am Strand.

Sehenswürdigkeiten auf der Île de Ré

Food & Beverage

Wirklich genial ist das Essen auf der Île de Ré! An jeder Ecke findest du ein Restaurant, das Meeresfrüchte in allen Formen anbietet. Für uns perfekt, und so haben wir uns gefühlt fast nur von Muscheln ernährt 🙂 Aber auch Austern gibt es in allen Varianten und dazu noch ein Gläschen Pineau (ein Mix aus Cognac und Traubensaft) und man fühlt sich wahrlich wie Gott in Frankreich.

Fazit

Die Île de Ré hat ein ganz besonderes Flair, dem auch wir uns nicht entziehen konnten. Es ist klein, gemütlich, so mediterran und strahlt eine solche Ruhe und Gelassenheit aus! Ein ganz wunderbarer Ort, um runterzukommen und sich ganz der Erholung hinzugeben. Die weiten Strände und das klassische Inselfeeling ist sind definitiv eine Reise wert.

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Hi und Herzlich Willkommen, Welcome, Bienvenue und Bienvenido, ich bin Dany.
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